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	<title>Schängel-Geschichten &#187; Verkehr</title>
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		<title>Die Seilbahn</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2014 10:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast schon ist sie nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken, die Seilbahn. Errichtet wurde sie im Vorfeld zur Bundesgartenschau 2011. Sie sollte eine zusätzliche Attraktion für die bevorstehende Großveranstaltung und eine umweltfreundliche Verkehrsalternative sein. Bereits die BUGA 1957 in Köln hatte ein ähnliches Problem, das Verbinden weit entfernter BUGA-Bereiche links und rechts des Rheins. In]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Fast schon ist sie nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken, die Seilbahn. Errichtet wurde sie im Vorfeld zur Bundesgartenschau 2011. Sie sollte eine zusätzliche Attraktion für die bevorstehende Großveranstaltung und eine umweltfreundliche Verkehrsalternative sein. Bereits die BUGA 1957 in Köln hatte ein ähnliches Problem, das Verbinden weit entfernter BUGA-Bereiche links und rechts des Rheins. In Koblenz verbindet die Seilbahn das linksrheinische Rheinufer etwa in Höhe der <a title="Die Kastorkirche" href="http://www.schaengel-geschichten.de/die-kastorkirche/">Basilika St. Kastor</a> und das Festungsplateau der Festung Ehrenbreitstein.</p>
<p>Baubeginn war der 15. April 2009 und offiziell eingeweiht wurde sie am 2. Juli 2010. Seit dem wurde sie während der Sommermonate, bis zur offiziellen Inbetriebnahme zur BUGA-Eröffnung am 15. April 2011, schon regulär in Betrieb genommen, mit großem Erfolg. 180.000 Personen sind zwischen Anfang Juli 2010 und Anfang Oktober 2010 mit der Seilbahn befördert. Mit einer maximalen Kapazität von 7600 Personen ist die Seilbahn Koblenz weltweit einmalig.</p>
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		<title>Das Wahrschauhäuschen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2014 09:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unmittelbar am Rhein gelegen steht in Pfaffendorf ein unscheinbares kleines rotes Backsteinhäuschen, das sog. Wahrschauhäuschen. Seine Bedeutung hängt mit der alten zwischen 1907 bis 1945 errichteten Schiffbrücke oder Pontonbrücke zusammen. Diese ermöglichte zwar die ungehinderte Überquerung des Rhein,  blockierte ihn aber auch gleichzeitig für die Schifffahrt. Damit Schiffe die Brücke passieren konnten, mussten einzelne Bereiche ausgeklappt]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unmittelbar am Rhein gelegen steht in Pfaffendorf ein unscheinbares kleines rotes Backsteinhäuschen, das sog. Wahrschauhäuschen. Seine Bedeutung hängt mit der alten zwischen 1907 bis 1945 errichteten <a title="Die Schiffbrücke" href="http://www.schaengel-geschichten.de/die-schiffbruecke/">Schiffbrücke</a> oder Pontonbrücke zusammen. Diese ermöglichte zwar die ungehinderte Überquerung des Rhein,  blockierte ihn aber auch gleichzeitig für die Schifffahrt. Damit Schiffe die Brücke passieren konnten, mussten einzelne Bereiche ausgeklappt werden. Da dies Vorlaufzeit benötigte, war das Wahrschauhäuschen gebaut worden, um über flussabwärts fahrende Schiffen per Telefon zu informieren. Den Schiffen wurde per Flaggensignal angezeigt, ob die Brücke offen oder geschlossen war. Wahschauen bedeutet übrigens bei Seeleuten soviel wie &#8218;warnen&#8216; oder &#8218;instruieren&#8216;.</p>
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		<title>Die Schiffbrücke</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2014 10:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[1810-1819]]></category>
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		<description><![CDATA[Im 19. Jahrhundert wurde die preußische Festung ausgebaut. So gut sie Koblenz im Ernstfall geschützt hätte, so nachteilig waren ihre Standorte für die Transporte zwischen den einzelnen Festungsteilen. Zum einen waren es weite Wege, das größte Problem hieß aber Rhein. 1818 wurde schließlich beschlossen, eine Brücke über den Rhein zu bauen, die am 18. April]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im 19. Jahrhundert wurde die preußische Festung ausgebaut. So gut sie Koblenz im Ernstfall geschützt hätte, so nachteilig waren ihre Standorte für die Transporte zwischen den einzelnen Festungsteilen. Zum einen waren es weite Wege, das größte Problem hieß aber Rhein. 1818 wurde schließlich beschlossen, eine Brücke über den Rhein zu bauen, die am 18. April 1819 eingeweit wurde. Sie bestand aus 36 Holzkähnen. die mit Planken auf 325 Metern überspannt waren und so eine befahrbare Überquerung über den Rhein ermöglichte. In der Mitte war es möglich, zwei bzw. drei Joche auszufahren, um Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.</p>
<p>Die Brücke verlief zwischen dem Rheinufer etwa in Höhe des heutigen Pegelhäuschen nach Ehrenbreitstein. Damals mussten Privatpersonen für die Brückenüberquerung 2 Pfennig bezahlen, das Militär hingegen durfte ohne Brückengeld den Rhein überqueren.</p>
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		<title>Das Flugfeld</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2014 09:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Stadtbild und insbesondere Straßennamen von Koblenz geben oft Aufschluss über vergangene Zeiten. So auch die Straße auf der Karthause Am Flugfeld. Denn genau dort dort, wo heute Hochhäuser stehen gab es zwischen 1913 und 1965 einen kleinen Flugplatz. Ursprünglich war es nicht mehr als eine große Rasenfläche mit nicht mehr als ein paar Baracken,]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Stadtbild und insbesondere Straßennamen von Koblenz geben oft Aufschluss über vergangene Zeiten. So auch die Straße auf der Karthause<em> Am Flugfeld</em>. Denn genau dort dort, wo heute Hochhäuser stehen gab es zwischen 1913 und 1965 einen kleinen Flugplatz. Ursprünglich war es nicht mehr als eine große Rasenfläche mit nicht mehr als ein paar Baracken, was sich im Lauf der Zeit aber änderte. Die offizielle Eröffnung fand vom 10. &#8211; 17. Mai 1913 statt. Koblenz diente damals als Etappenziel des Prinz-Heinrich-Flugs, einem Zuverlässigkeits-Wettbewerb für Militärflugzeuge zwischen 1911 und 1914.</p>
<p>Im Laufe der Zeit wurde der Flugplatz weiter ausgebaut und ab 1934 für reguläre Passgier- und Frachtflüge genutzt. Darüber hinaus fanden auf dem Koblenzer Flugfeld regelmäßig Flugtage statt. Im ersten und zweiten Weltkrieg wurde dann Koblenz auch als Stützpunk Deutsche Lufteinheiten genutzt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde erst wieder 1951 der Segelflug und 1955 der Motorsport- und Reiseflug in Deutschland erlaubt, sodass der Koblenzer Flugfeld wieder zivil genutzt werden konnte. 1965 wurde schließlich der Flugplatz geschlossen, da die Stadt Koblenz die Fläche als Wohnraum nutzen wollte.</p>
<p>&nbsp;</p>

<a href='http://www.schaengel-geschichten.de/das-flugfeld/fa-2-3957-flugplatz-karthause-um-1960/'><img width="150" height="150" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/FA-2-3957-Flugplatz-Karthause-um-1960-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Flugplatz auf der Karthause ca 1960 [Quelle: Stadtarchiv Koblenz]" /></a>
<a href='http://www.schaengel-geschichten.de/das-flugfeld/fa1-flugplatz-karthause-luftbild-1963-02/'><img width="150" height="150" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/FA1-Flugplatz-Karthause-Luftbild-1963-02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Flugplatz Koblenz Karthause ca 1963 [Quelle: Stadtarchiv Koblenz]" /></a>
<a href='http://www.schaengel-geschichten.de/das-flugfeld/fa1-flugplatz-karthause-luftbild-1963-01/'><img width="150" height="150" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/FA1-Flugplatz-Karthause-Luftbild-1963-01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Flugplatz auf der Karthause 1963 [Quelle: Stadtarchiv Koblenz]" /></a>

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		<title>Erweiterung der neuen Moselbrücke</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2014 08:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[1970-1979]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem 1945 die Adolf-Hitler-Brücke gesprengt worden war. Wurde Anfang der 1950er Jahre an gleicher Stelle eine neue Brücke gebaut, die kurzerhand Neue Moselbrücke hieß. Durch ein steigendes Verkehrsaufkommen in den 1960er Jahren und die bevorstehende Fertigstellung der B9 ging man von einem viel größeren Verkehrsaufkommen aus und begann eine Erweiterung der Neuen Moselbrücke von vier]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem 1945 die <a title="Als die Europabrücke noch nicht Europabrücke hieß" href="http://www.schaengel-geschichten.de/als-die-europabruecke-noch-nicht-europabruecke-hiess/">Adolf-Hitler-Brücke</a> gesprengt worden war. Wurde Anfang der 1950er Jahre an gleicher Stelle eine neue Brücke gebaut, die kurzerhand Neue Moselbrücke hieß. Durch ein steigendes Verkehrsaufkommen in den 1960er Jahren und die bevorstehende Fertigstellung der B9 ging man von einem viel größeren Verkehrsaufkommen aus und begann eine Erweiterung der Neuen Moselbrücke von vier auf acht Spuren. Dieser Bau fand schließlich in den Jahren 1972 bis 1974 statt, sodass pünktlich vor Weihnachten, am 17. Dezember 1974 die Neue Moselbrücke in der heute bekannten Dimension übergeben werden konnte.</p>
<p>Auf den Bildern sieht man Eindrücke vom damaligen Bau.</p>

<a href='http://www.schaengel-geschichten.de/erweiterung-der-neuen-moselbruecke/europabruecke1/'><img width="150" height="150" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/Europabrücke1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Neue Moselbrücke ca. 1973 [Quelle: Christian Walter]" /></a>
<a href='http://www.schaengel-geschichten.de/erweiterung-der-neuen-moselbruecke/europabruecke2/'><img width="150" height="150" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/Europabrücke2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Neue Moselbrücke ca. 1973 [Quelle: Christian Walter]" /></a>
<a href='http://www.schaengel-geschichten.de/erweiterung-der-neuen-moselbruecke/europabruecke3/'><img width="150" height="150" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/Europabrücke3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Neue Moselbrücke ca. 1973 [Quelle: Christian Walter]" /></a>
<a href='http://www.schaengel-geschichten.de/erweiterung-der-neuen-moselbruecke/europabruecke4/'><img width="150" height="150" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/Europabrücke4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Neue Moselbrücke ca. 1973 [Quelle: Christian Walter]" /></a>
<a href='http://www.schaengel-geschichten.de/erweiterung-der-neuen-moselbruecke/europabruecke5/'><img width="150" height="150" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/Europabrücke5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Neue Moselbrücke ca. 1973 [Quelle: Christian Walter]" /></a>
<a href='http://www.schaengel-geschichten.de/erweiterung-der-neuen-moselbruecke/europabruecke6/'><img width="150" height="150" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/Europabrücke6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Neue Moselbrücke ca. 1973 [Quelle: Christian Walter]" /></a>

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		<title>Dampfer Mainz</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2014 07:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Köln-Düsseldorfer Fähranleger kennt man in Koblenz. Eine Vorgängerreederei der KD, die Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein (DGNM), betrieb unter anderem die Schnellverbindung Köln-Mainz. Hierfür nutzte sie unter anderem den Raddampfer &#8222;Mainz&#8220;. Dieser erlangte am 12. Juni 1956 dramatische Berühmtheit, als er bei einem Wendemanöver in Höhe des Koblenzer Pegelhauses mit dem stromaufwärts fahrenden Gütermotorschiff]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Köln-Düsseldorfer Fähranleger kennt man in Koblenz. Eine Vorgängerreederei der KD, die Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein (DGNM), betrieb unter anderem die Schnellverbindung Köln-Mainz. Hierfür nutzte sie unter anderem den Raddampfer &#8222;Mainz&#8220;. Dieser erlangte am 12. Juni 1956 dramatische Berühmtheit, als er bei einem Wendemanöver in Höhe des Koblenzer Pegelhauses mit dem stromaufwärts fahrenden Gütermotorschiff Elise kollidierte. Bei Rheinkilometer 592,5, vor Neuendorf, sinkt er schließlich. Alle 91 Passagiere und 40 Besatzungsmitglieder können ohne Schaden von kleinen Booten und der Wasserschutzpolizei evakuiert werden. Da zu der Zeit der Rhein Hochwasser führt, reißen die Ankerketten und der Bug dreht sich Richtung Flussmitte. Dadurch bricht der Rumpf der Mainz in Höhe der Radkästen.</p>
<p>Nachdem der Dampfer Mainz gehoben wurde, wurde er nach Köln in eine Werft geschleppt, um ihn dort wieder instand zu setzen. Zur Saison ein Jahr später konnte die Mainz dann wieder ihren Fahrbetrieb aufnehmen. Bergung, Reparatur und Umbau kosteten damals 1,75 Mio DM. Ihre letzte Fahr machte die Mainz am 27. September 1980 und wurde schließlich im Oktober 1981 außer Dienst gestellt.</p>
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		<title>Neubau der Pfaffendorfer Brücke</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 22:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gegen Ende des zweiten Weltkriegs wurde auch die Pfaffendorfer Brücke, wie alle Koblenzer Brücken von Wehrmachtseinheiten gesprengt. Es dauerte jedoch nicht lange, bis 1946 die Rheinüberquerung durch eine Behelfsbrücke wieder möglich war. Bis eine neue solide Brücke gebaut wurde, vergingen aber noch ein paar Jahre. Dies wurde erst Anfang der 1950er Jahre begonnen und 1953 schließlich]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen Ende des zweiten Weltkriegs wurde auch die Pfaffendorfer Brücke, wie alle Koblenzer Brücken von Wehrmachtseinheiten gesprengt. Es dauerte jedoch nicht lange, bis 1946 die Rheinüberquerung durch eine Behelfsbrücke wieder möglich war. Bis eine neue solide Brücke gebaut wurde, vergingen aber noch ein paar Jahre. Dies wurde erst Anfang der 1950er Jahre begonnen und 1953 schließlich vollendet.</p>
<p><a href="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/Bau-der-Pfaffendorfer-Brücke-1953.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-247" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/Bau-der-Pfaffendorfer-Brücke-1953-725x300.jpg" alt="Bau der Pfaffendorfer Brücke 1953 [Quelle: Landeshauptarchiv Koblenz]" /></a>Das Bild zeigt Arbeiter während der Bauphase der Pfaffendorfer Brücke 1953. Im Zuge dieser Bauarbeiten wurde die Verkehrsführung des Friedrich-Ebert-Rings neugestaltet. Möglich war dies durch den Abriss der alten Festhalle von Koblenz und das Abtragen des Barbara-Denkmals.</p>
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		<title>Als die Europabrücke noch nicht Europabrücke hieß</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2014 22:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit jeher war die Balduinbrücke die Verbindung über die Mosel in Koblenz. In den 1930er Jahren aber stellten die zunehmende Verkehrsdichte und die größer werdenden PKWs gekoppelt mit den engen Gassen in der Altstadt die Stadt vor ein verkehrstechnisches Problem. Man wollte den linksrheinischen Verkehr besser anbinden, gleichzeitig aber auch die unmittelbare Innenstadt vom Verkehr]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/Einweihung-AH-Brücke_Koblenzer-Volkszeitung-Montag-23.-April-1934.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-222" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/12/Einweihung-AH-Brücke_Koblenzer-Volkszeitung-Montag-23.-April-1934-725x300.jpg" alt="Koblenzer Volkszeitung 23. April 1934" /></a>Seit jeher war die Balduinbrücke die Verbindung über die Mosel in Koblenz. In den 1930er Jahren aber stellten die zunehmende Verkehrsdichte und die größer werdenden PKWs gekoppelt mit den engen Gassen in der Altstadt die Stadt vor ein verkehrstechnisches Problem. Man wollte den linksrheinischen Verkehr besser anbinden, gleichzeitig aber auch die unmittelbare Innenstadt vom Verkehr entlasten.</p>
<p>Die Idee einer zweiten Moselbrücke mit der noch heute bestehenden Verkehrsführung über den Kaiserin-Agusta-Ring (heute Moselring) und den Kaiser-Wilhelm-Ring (heute Friedrich-Webert-Ring) war geboren. Zwei Jahre dauerte die Bauzeit der von Franz Dischinger geplanten zweiten Moslebrücke. Am 22. April 1934 wurde die zweite Moselbrücke von Oberbürgermeister Otto Wittgen dem Verkehr übergeben und auf den Namen Adolf-Hitler-Brücke getauft.</p>
<p>Lange zierte sie nicht das Stadtbild von Koblenz, denn am 7. März 1945 wurde die Adolf-Hitler-Brücke von deutschen Truppen gesprengt, um vorrückende alliierte Truppen aufzuhalten.</p>
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		<title>Der Hauptbahnhof wird gebaut</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2014 22:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[1900-1909]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. Mai 1902 wurde der Koblenzer Hauptbahnhof eingeweiht. Damals hieß er noch Centralbahnhof. Die Bezeichnung ist deswegen interessant, weil sie die Tatsache beschreibt, dass der Bahnhof zwei vormals getrennt Haltepunkte vereinte: den Rheinbahnhof und den Moselbahnhof. Zwei grundsätzliche Erwägungen hatten damals zur Vereinigung der Haltepunkte geführt. Zum einen mussten Züge, die die Rheinstrecke entlangfuhren innerhalb]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/11/Hauptbahnhof.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-215" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/11/Hauptbahnhof-725x300.jpg" alt="Postkarte Centralbahnhof Koblenz ca. 1910 [Quelle: Ingmar Flach]" /></a>Am 1. Mai 1902 wurde der Koblenzer Hauptbahnhof eingeweiht. Damals hieß er noch Centralbahnhof. Die Bezeichnung ist deswegen interessant, weil sie die Tatsache beschreibt, dass der Bahnhof zwei vormals getrennt Haltepunkte vereinte: den Rheinbahnhof und den Moselbahnhof. Zwei grundsätzliche Erwägungen hatten damals zur Vereinigung der Haltepunkte geführt.</p>
<p>Zum einen mussten Züge, die die Rheinstrecke entlangfuhren innerhalb von 900 Metern zwei mal halten und zweitens war die Moselstrecke mit dem Endhaltepunkt Moselbahnhof nicht an das rechtsrheinische Netz Richtung Norden angeschlossen. Reisende mussten also erst zum Rheinbahnhof gelangen, um umzusteigen.<br />
Das Bild stammt von ca. 1910 und zeigt den, im Stil eines Palastes gehaltenen Centralbahnhof, bei dem allerdings die strenge Symmetrie aufgegeben wurde und die beiden Seitenpavillons im Sinne der Funktionalität unterschiedlich groß sind. Im zweiten Weltkrieg blieb der Bahnhof nicht unversehrt, wurde anschließend aber in vereinfachter Form wieder instand gesetzt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Elektrisch &#8211; Das Streckennetz</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2014 08:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[1930-1939]]></category>
		<category><![CDATA[Die Elektrisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 16. Oktober 1938 hat das Koblenzer Straßenbahnnetz seine maximale Schienennetzausdehnung erreicht. Insgesamt waren es seit diesem Datum 64,119 km Schienenlänge. Allerdings wurden in den folgenden Jahren durch den Krieg und unwirtschaftliche Strecken das Streckennetz wieder reduziert. Auf dem gesamten Liniennetz verkehrten 11 Linien: Linie 1 und 2: Rhein &#8211; Hbf &#8211; Oberwerth Linie 3:]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/07/Stadtplan-Koblenz-1905.png"><img class="alignleft wp-image-101" src="http://www.schaengel-geschichten.de/wp-content/uploads/2014/07/Stadtplan-Koblenz-1905.png" alt="Stadtplan von Koblenz, ca. 1905. " width="329" height="500" /></a></p>
<p>Am 16. Oktober 1938 hat das Koblenzer Straßenbahnnetz seine maximale Schienennetzausdehnung erreicht. Insgesamt waren es seit diesem Datum 64,119 km Schienenlänge. Allerdings wurden in den folgenden Jahren durch den Krieg und unwirtschaftliche Strecken das Streckennetz wieder reduziert.</p>
<p>Auf dem gesamten Liniennetz verkehrten 11 Linien:</p>
<p>Linie 1 und 2: Rhein &#8211; Hbf &#8211; Oberwerth<br />
Linie 3: Kapellen-Stolzenfels<br />
Linie 4: Lützel &#8211; Neuendorf<br />
Linie 5: Lützel &#8211; Metternich<br />
Linie 6: Moselweiß<br />
Linie 7: Vallendar<br />
Linie 8: Bendorf-Sayn<br />
Linie 9: Arenberg<br />
Linie 10: Oberlahnstein<br />
Linie 11: Höhr-Grenzhausen</p>
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