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	<title>Schängel-Geschichten &#187; Schiffahrt</title>
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	<description>Lusdisch Kowelenzer Schängelsche mer sein.</description>
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		<title>Das Wahrschauhäuschen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2014 09:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unmittelbar am Rhein gelegen steht in Pfaffendorf ein unscheinbares kleines rotes Backsteinhäuschen, das sog. Wahrschauhäuschen. Seine Bedeutung hängt mit der alten zwischen 1907 bis 1945 errichteten Schiffbrücke oder Pontonbrücke zusammen. Diese ermöglichte zwar die ungehinderte Überquerung des Rhein,  blockierte ihn aber auch gleichzeitig für die Schifffahrt. Damit Schiffe die Brücke passieren konnten, mussten einzelne Bereiche ausgeklappt]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unmittelbar am Rhein gelegen steht in Pfaffendorf ein unscheinbares kleines rotes Backsteinhäuschen, das sog. Wahrschauhäuschen. Seine Bedeutung hängt mit der alten zwischen 1907 bis 1945 errichteten <a title="Die Schiffbrücke" href="http://www.schaengel-geschichten.de/die-schiffbruecke/">Schiffbrücke</a> oder Pontonbrücke zusammen. Diese ermöglichte zwar die ungehinderte Überquerung des Rhein,  blockierte ihn aber auch gleichzeitig für die Schifffahrt. Damit Schiffe die Brücke passieren konnten, mussten einzelne Bereiche ausgeklappt werden. Da dies Vorlaufzeit benötigte, war das Wahrschauhäuschen gebaut worden, um über flussabwärts fahrende Schiffen per Telefon zu informieren. Den Schiffen wurde per Flaggensignal angezeigt, ob die Brücke offen oder geschlossen war. Wahschauen bedeutet übrigens bei Seeleuten soviel wie &#8218;warnen&#8216; oder &#8218;instruieren&#8216;.</p>
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		<title>Dampfer Mainz</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2014 07:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Flach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[1950-1959]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Köln-Düsseldorfer Fähranleger kennt man in Koblenz. Eine Vorgängerreederei der KD, die Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein (DGNM), betrieb unter anderem die Schnellverbindung Köln-Mainz. Hierfür nutzte sie unter anderem den Raddampfer &#8222;Mainz&#8220;. Dieser erlangte am 12. Juni 1956 dramatische Berühmtheit, als er bei einem Wendemanöver in Höhe des Koblenzer Pegelhauses mit dem stromaufwärts fahrenden Gütermotorschiff]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Köln-Düsseldorfer Fähranleger kennt man in Koblenz. Eine Vorgängerreederei der KD, die Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein (DGNM), betrieb unter anderem die Schnellverbindung Köln-Mainz. Hierfür nutzte sie unter anderem den Raddampfer &#8222;Mainz&#8220;. Dieser erlangte am 12. Juni 1956 dramatische Berühmtheit, als er bei einem Wendemanöver in Höhe des Koblenzer Pegelhauses mit dem stromaufwärts fahrenden Gütermotorschiff Elise kollidierte. Bei Rheinkilometer 592,5, vor Neuendorf, sinkt er schließlich. Alle 91 Passagiere und 40 Besatzungsmitglieder können ohne Schaden von kleinen Booten und der Wasserschutzpolizei evakuiert werden. Da zu der Zeit der Rhein Hochwasser führt, reißen die Ankerketten und der Bug dreht sich Richtung Flussmitte. Dadurch bricht der Rumpf der Mainz in Höhe der Radkästen.</p>
<p>Nachdem der Dampfer Mainz gehoben wurde, wurde er nach Köln in eine Werft geschleppt, um ihn dort wieder instand zu setzen. Zur Saison ein Jahr später konnte die Mainz dann wieder ihren Fahrbetrieb aufnehmen. Bergung, Reparatur und Umbau kosteten damals 1,75 Mio DM. Ihre letzte Fahr machte die Mainz am 27. September 1980 und wurde schließlich im Oktober 1981 außer Dienst gestellt.</p>
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