Das kurfürstliche Schloss

2 years ago  von  Ingmar Flach     No comments

Das Kurfürstliche Schloss Koblenz mit einer Gruppe Separatisten im Jahr 1923. [Quelle: Stadtarchiv Koblenz]Der letzte Erzbischofs und Kurfürsten von Trier, Clemens Wenzeslaus von Sachsen gab im 1777 den Auftrag, das kurfürstliche Schloss zu bauen. Seine bisherige Residenz, das Schloss Philippsburg in Ehrenbreitstein war damals renovierungsbedürftig und erschien dem Kurfürsten auch nicht mehr angemessen. Am 23. November 1786 bezogen der Clemens Wenzeslaus und seine Schwester der Schloss. Im Lauf der folgenden Jahrhunderte diente das kurfürstliche Schloss verschiedenen Herrschern als Residenz. Nicht zuletzt Kaiser Wilhelm I. und seine Frau Kaiserin Augusta nutzten die Residenz des öfteren. Gerade Kaiserin Augusta initiierte seinerzeit das Anlegen einer Rheinpromenade, die wir heute als Kaiserin-Agusta-Anlage kennen.

Auf dem Bild sieht man eine Gruppe vor dem Schloss stehen. Es handelt sich um sog. Separatisten, die im Jahr 1923 die Rheinische Republik ausgerufen hatten und das kurfürstliche Schloss besetzt hatten.